Warning: "continue" targeting switch is equivalent to "break". Did you mean to use "continue 2"? in /www/htdocs/w0064ff5/woseidihr.de/plugins/system/helix3/core/classes/menu.php on line 89

Langkawi, Malaysia

Von den vielen Reisemöglichkeiten, die Malaysia zu bieten hat, entschieden wir uns, neben der Hauptstadt zwei Wochen die Insel Langkawi zu erkunden. Genau genommen ist es ein Inselkomplex von rund 100 Insel, ganz im Norden Malaysias, teilweise mit Blick auf die thailändischen Nachbarinseln.
Image
Blick nach Thailand
Wir buchten einen günstigen Flug und so ging es dieses Mal mit einer kleinen Propellermaschine, in der Jona noch nicht einmal aufrecht stehen konnte, weiter. Gut eine Flugstunde später landeten wir also auf der Hauptinsel.
Image
Flugzeug von Malindo Air
Für den ersten Teil hatten wir ein abgewohntes 4 Sterne Hotel in Strandnähe. Dafür gab es eine riesige Poollandschaft, die für Kinder auch einiges zu bieten hatte. Noah hatte so richtig Spaß an der Wasserrutsche. Kaum im Wasser angekommen, konnte er es kaum erwarten, wieder zu rutschen.
Image
Noah hat Spaß am rutschen
Unser Zimmer war, wie gesagt, abgewohnt und oll. Am ersten Abend, als wir Noah schon schlafen legen wollten, suchten wir erst einmal ziemlich verzweifelt, nach einem Lichtschalter, für eine Lampe, die im ˋEingangsbereich´ leuchtete. Wir kamen uns zwar etwas blöd vor, riefen aber dann doch den Zimmerservice an und baten um Hilfe. Ein netter Mitarbeiter kam schließlich auch, ging dann in den hinteren Teil des Zimmers, rückte das Bett von der Wand, um dann an den gesuchten Lichtschalter zu kommen, der sich tatsächlich hinter dem Bett befand. Auf diese Lösung wären wir ja absolut nie gekommen und auch irgendwie schräg, weil ja wahrscheinlich jeder Gast, der dieses Zimmer bewohnt, jedes Mal vor dem gleichen Problem steht.
Image
Am Strand Pantai Tengah
Der Strand war ca 10 Gehminuten entfernt. Die Brandung war super ruhig, das Wasser ziemlich klar und der Stand weit und ziemlich sauber. Man hatte zusätzlich einen Ausblick auf mehrere kleine Inseln. Alles in allem recht paradiesisch, abgesehen von diversen Jetskis und Parasailing-Booten, die dort unterwegs waren. Wenn man jedoch früh genug da war, war man erstens fast allein am Strand und zweitens der Wassersport noch nicht aktiv. Eine Runde mit dem Jetski haben wir uns auch gegönnt und es hat schon echt Spaß gemacht.
Eines Nachmittags beim Spielen und Umherspazieren in der Hotelanlage ereignete sich leider ein kleiner Unfall. Noah ging umher, rutschte aus und fiel mit seinem Gesicht, genauer gesagt seiner Lippe auf eine Fliesenkante. Es passierte ausgerechnet in der Hotel-Lobby. Das Geschrei war groß und es blutete ordentlich aus seinem Mund. Noah hatte sich mit der Aktion eine Platzwunde an der Oberlippe  zugezogen. Beim genaueren Hinschauen klaffte es doch noch etwas weiter auf, wobei die Blutung aufgehört hatte. Ich war mir dann doch unsicher, ob es nicht genäht werden müsste und eine Narbe im Gesicht wollte ich auf keinen Fall riskieren. Wir fragten uns kurz durch und fuhren dann mit dem Taxi 5 Minuten ins nächste Dorf zu einem Arzt. Ich war echt positiv überrascht, wie sauber und modern die Praxis ausgestattet war. Nach kaum 5 Minuten Wartezeit konnten wir auch schon direkt rein. Der Arzt sah keine Notwendigkeit zu nähen und gab Entwarnung. Uns wurde schnell und gut geholfen, wofür wir echt dankbar waren, auch wenn wir uns den Abend durchaus anders vorgestellt hätten. Die nächsten zwei Tage war Noah dann auf Ibuprofen, die Lippe sah noch ein paar Tage recht abenteuerlich aus, aber das Essen klappte schnell recht gut und die Wunde heilte auch echt zügig ab.
Image
Noah im Wartezimmer des Arztes
Für den zweiten Teil, hatten wir ein Zimmer über Airbnb weiter im Inland inmitten von Reisfeldern gebucht. Für die Zeit organisierte unsere deutsche Vermieterin auch ein Auto. Für ca 15 € hatten wir ein winziges chinesisches Auto, der Marke Chery. Für die kleine Insel mit kurzen Strecken hat es vollkommen ausgereicht und war auch mal ne lustige Erfahrung.
Image
Unser Chery QQ
Bei einem Ausflug in den Hauptort Kuah schauten wir uns das Wahrzeichen der Insel, eine riesige Adlerstatue, an. Lustigerweise liefen wir genau dort doch tatsächlich Bekannten aus Detmold über den Weg, die gerade eine Kreuzfahrt machten und nun ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel hatten. Manchmal ist die Welt wirklich klein.
Image
Am Eagle Square
Ein touristisches Highlight ist der SkyCab. Von einem künstlichen Touri-Dorf startet die Seilbahn mit ihren Gondeln und gilt als die steilste Seilbahn der Welt. In ca 15 Minuten legt man 680 Meter hinter sich. Das letzte Stück zur Aussichtsplattform des zweithöchsten Gipfels der Insel geht es dann zu Fuß. Die Fahrt war schon spannend und etwas abenteuerlich. Ich fand es beruhigend, dass die Seilbahn und die Gondeln ein Schweizer Produkt sind. Denen traue ich absolut zu, dass sie was von ihrem Metier verstehen. Der Ausblick von da oben war sehr schön. Man kann sogar bis nach Thailand gucken (ein paar Inseln weiter geht es nämlich schon los) und die Luft war mal etwas kühler und ein wahrer Genuss (Tags ist es in der Sonne teils bis zu 38 Grad warm). Bei unserem Ticket waren noch ein paar weitere Eintritte mit inbegriffen. So waren wir in einem 3D Kunstmuseum. Es bietet einem viele verschiedene Ideen und Fotomotive, wie man Teil eines 3D Bildes werden kann. Wir hatten echt Spaß dabei und für Noah war es auch echt super. Er konnte viel rumlaufen, ohne irgendwas kaputt machen zu können, freute sich an den großen Bildern an der Wand und man konnte der Mittagssonne ausweichen.
Image
Im 3D-Art-Museum
Nachdem wir viel Gutes drüber gelesen hatten, besuchten wir den Kili Karst Geoforest Park. Wir buchten eine private zweistündige Bootstour, nachdem wir ein vergünstigtes Angebot bekamen. Die Flussfahrt vorbei an unberührtem Dschungel und Mangrovenwäldern war schon echt schön. Wir machten einen Mini-Abstecher in eine Höhle, hielten an einer schwimmenden Fischfarm, beobachteten Seeadler, fuhren ein kleines Stück raus aufs offene Meer und hielten am Ende noch an einer Fledermaushöhle. Noch recht am Anfang der Tour hatte unser Boot leider eine Panne und der Motor sprang nicht mehr an. Nach längerem Probieren kam schließlich nach ca 20 Minuten ein Ersatzboot und es ging weiter. Ab sofort heizte unser Bootsfahrern noch mal schneller über den Fluss und klapperte unsere Zielpunkte ab. Wahrscheinlich wollte er um jeden Preis die verlorene Zeit wieder einholen. Hmm. Am Ende waren wir nach ca 1 Stunde und 45 Minuten wieder zurück und das obwohl wir durch die Panne ja schon eine Verzögerung hatten. Wir fühlten uns dann doch etwas über den Tisch gezogen, nachdem wir eine 2 Stündige Tour gebucht hatte. Es hat uns dann doch zu sehr gestört, sodass wir uns beschwert haben. Netterweise bekamen wir einen Teil des Geldes zurück. Vor Ort haben wir dann noch in einem lokalen Imbiss zu Mittag gegessen und für zwei Teller und zwei Getränke zusammen ca 3,50 € bezahlt. Wenn man will, kann man echt günstig essen, was mich immer wieder erstaunt.
Image
Unterwegs im Kilim Geoforest Park
An unserem letzten Tag auf der Insel machten wir noch einen Strandausflug. Vorerst wird es das letzte mal Strand und Meer für eine unbestimmte Zeit sein. Schon schade, dass Detmold mal so gar nicht in Küstennähe ist, aber man kann ja nicht alles haben.
Image
Keine Stehhöhe im Flieger

  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Jonathan & Julia Kopka